
Plane Routen zu Unverpackt-Läden, Wochenmärkten und solidarischen Landwirtschaftsdepots so, dass ein Aufzugsgang reicht. Mit beschrifteten Gläsern, faltbaren Boxen und Stoffbeuteln im Treppenhauskorb gelingt Spontaneinkauf ohne Wegwerfplastik. Teile Bestelllisten mit Nachbarn, bündele Lieferungen, und nutze lokale Pfandsysteme. So bleiben Flure frei, Taschen leichter und der Müllschlucker erstaunlich still.

Schaffe eine übersichtliche Nachfüllstation aus stapelbaren Gläsern, Dosen und Kisten, die in Regalbrettern über Waschmaschine oder Schuhbank Platz findet. Einheitliche Größen, gut lesbare Etiketten und feste Wochentage für das Nachfüllen verhindern Chaos. Ein kleines Maßband und ein Trichter am Haken neben der Küche verwandeln das Umfüllen in einen flinken, sauberen Handgriff ohne Krümelberge.

Freundliche Hinweise wirken besser als strenge Verbotstafeln. Ein handgeschriebener Zettel im Hausflur, der auf Tauschregal, Sammeltermine und Ruhezeiten hinweist, wird eher gelesen als ein langer Katalog. Kurze Sätze, klare Piktogramme und humorvolle Beispiele senken Widerstände. So entsteht gemeinsam getragene Ordnung, ohne dass jemand das Gefühl bekommt, Dozentenstunden im Treppenhaus zu absolvieren.











